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GESCHICHTE DER WEIHNACHTSKRIPPE
KRIPPEN: ADAM UND EVA
1. Adam und Eva

Wenn man über die Weihnachtskrippe schreiben will, muss man - ob man will oder nicht - bei "Adam und Eva" beginnen, sonst versteht man die ganze Geschichte nur sehr unvollständig.

Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Morgen und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte...
Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte.


Da saß nun also der Mensch. Hatte im Garten die Möglichkeit der "Selbstverwirklichung". Gott brachte Tiere zu ihm, damit er ihnen einen Namen geben und für sie sorgen konnte. Und Er gab ihm eine "Gehilfin", die um ihn war. Überall war die Nähe, die Gegenwart und die Geborgenheit in Gott zu spüren und zu erleben.
Alles Dinge, die wir heute nur noch andeutungsweise erahnen können. Wenn wir heute unseren Garten bestellen, mit Tieren umgehen, uns an der "Gehilfin" erfreuen, ist das nur ein schwacher Abglanz von damals.
Es muss eine unaussprechlich schöne Zeit gewesen sein.

Paradies

Lucas Cranach d. Ä.: Adam und Eva im Garten Eden, 1530
Bild: Wikipedia


Doch dann kam die Sünde. Das Angebot Satans war ja auch zu fazinierend: "Ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist."
Damit war das bisherige Vertrauensverhältnis zwischen Gott und Mensch zerstört. Und der Garten musste verlassen werden.
Ausserhalb des Gartens hatten die Menschen nun oft die Möglichkeit "zu sein wie Gott" und zu wissen "was gut und böse war", aber sie erlebten gleichzeitig die "Gottverlassenheit".
Und das ist bis heute so geblieben.

Vertreibung aus dem Paradies

Vertreibung aus dem Paradies, Giovanni di Paolo (1445)
Bild: Wikipedia


Bei der Reperatur des Vertrauensverhältnisses halfen und helfen keine Programme, keine Anstrengungen, keine guten Werke, keine besonderen "Opfer", keine Ideologien, keine Meditationen, keine Wissenschaft, hilft kein "nachhaltiges Umdenken". Im Extremfall kann man die Meinung vertreten, dass es überhaupt keinen Schöpfer, keinen Gott gibt.
Trotz allem, die vorhandene Situation ist vom Menschen aus letztlich unumkehrbar.
Das Paradies ist verschlossen. Nur von Gott selbst aus kann eine Änderung herbeigeführt werden.

Und Gott gab den Menschen einen Trost mit auf den Weg: Es sollte einmal einen Erlöser geben, einen "Menschensohn", der den Zugang zum Paradies wieder öffnen sollte. Der alle Schuld und Sünde wegnehmen, alle Unterdrückung und Sklaverei aufheben, die Gemeinschaft und das Vertrauen mit Gott wieder herstellen würde.

Als Eva ihren ersten Sohn gebar, gab sie ihm den Namen "Gewonnen" oder "Errungenschaft", denn sie meinte, das wäre bereits der versprochene Erlöser. Doch es wurde der Brudermörder Kain.

Kain und Abel

Julius Schnorr von Carolsfeld 1860 - Kain und Abel.
Bild: Medienwerkstatt


Der seine Söhne segnende und sterbende Jakob ruft aus: "Herr, ich warte auf dein Heil!"
In Kapitel 9 sagt Jesaja noch: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst"
Doch in Kapitel 64 ruft er verzweifelt: "Ach daß du den Himmel zerrissest und führest herab, ..." - "Wenn es dich gibt, Gott, dann tu doch endlich etwas!"



Jesaja 9,1—6 (Von Jesse kam die Art)
Bild: Moby-Dick


So sind Generationen von Menschen - über alle Kulturen und Religionen hinweg, offen oder unbewusst - geprägt von einer "Sehnsucht nach Gott", auf der Suche nach Gottes Gegenwart, nach Erlösung, auf der Suche nach einem "Himmel", nach einem "Jenseits des Todes", nach einem "Paradies".

Besonders in Israel mit seinen ständig wechselnden Beziehungen zum lebendigen Gott war diese Sehnsucht nach einem Erlöser, nach einem Messias, bei vielen Menschen sehr gross.



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1. ADAM & EVA
2. HEILAND GEBOREN
3. JESUS DER HEILAND
4. OCHS UND ESEL
5. FRANZ VON ASSISI
6. KRIPPENENTWICKLUNG
7. KRIPPENARTEN
8. KRIPPEN HEUTE
 
 
 
 

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last update: ge_01_adam_eva.htm / 31.07.2011
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