
Hauskrippe - Madonna von Stalingrad
Bild: © http://www.ingeb.org/ballads/madonna_.html
"Am Heiligen Abend 1942 bereitete der Oberarzt
Dr. med. lic. theol. Kurt Reuber seinen Kameraden im Kessel von
Stalingrad eine eigenartige und eindrucksvolle, unvergeßliche
Weihnachtsfreude, die ihnen zugleich zu einer starken Hilfe wurde.
Als die Männer den notdürftig gegen Kälte und Geschosse
schützenden Bunker zur einsamen Weihnachtsfeier unter den Schatten
des Todes betraten, standen sie »wie gebannt, andächtig
und ergriffen schweigend vor dem Bild« einer Mutter, die im
weiten Mantel ihr Kind birgt. Dieses unter vielen Mühen mit
Kohle auf der Rückseite einer großen russischen Landkarte
gezeichnete Bild wurde bald die »Weihnachtsmadonna von Stalingrad«
genannt und ist unter diesem Namen bereits weithin bekannt worden.
Das Bild ist aus dem Kessel herausgekommen, der, der es schuf, ist
mit den vielen in Stalingrad geblieben, verschollen."
|