| Ludwig I. war der Sohn
von Maximilian I. und Augusta Wilhelmine Maria, Prinzessin von Hessen-Darmstadt,
Vater von Maximilian II. Er stammte aus der Familie der Wittelsbacher.
Am 12. Oktober 1810 heiratet Ludwig als bayerischer Kronprinz die
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen (Prinzenhochzeit).
Damit wird die Tradition des Münchner Oktoberfestes begründet.
Der Veranstaltungsort wird, nach der Prinzessin, Theresienwiese
genannt.
Nach dem Tod seines Vater Maximilian I. am 13. Oktober 1825 wurde
Ludwig als dessen Nachfolger zum Bayerischen König gekrönt.
Unter Ludwig wird München zu einer weit beachteten Stadt der
Kunst. Ludwig I. war - ganz dem Zeitgeist des Klassizismus und Neuhumanismus
verpflichtet - ein glühender Verehrer des antiken Griechenlands,
was sich in der baulichen Umgestaltung Münchens widerspiegelt.
Er ließ viele noch heute wichtige Bauwerke errichten, darunter
die Ludwigstraße mit der Universität, die Feldherrenhalle,
das Siegestor, die Staatsbibliothek, den Königsplatz mit Glyptothek
und Propyläen, die Pinakothek, die Ruhmeshalle und die Bavaria-Statue
auf der Theresienwiese. Seine wichtigsten Baumeister waren dabei
Leo Klenze und Friedrich von Gärtner.
Weiterhin ließ er auf zwei Bergrücken an der Donau die
Walhalla und die Befreiungshalle errichten.
Ebenso förderte er den Eisenbahnbau in Deutschland. Die erste
deutsche Eisenbahn für Personenverkehr zwischen Nürnberg
und Fürth, die Bayerische Ludwigsbahn (1835), sowie die Eisenbahn
zwischen Bexbach und Ludwigshafen am Rhein, die Pfälzische
Ludwigsbahn wurden nach ihm benannt.
Auch den Ludwigskanal, eine Verbindung zwischen Nordsee und Schwarzem
Meer, den Vorgängerbau des heutigen Main-Donau-Kanal, hat er
initiiert.
Am 20. März 1848 dankte Ludwig I. zugunsten seines erstgeborenen
Sohnes, Maximilian II., ab. Dabei spielte u.a. seine Affäre
mit der Tänzerin Lola Montez eine Rolle.
Ludwig I. starb am 29. Februar 1868 in Nizza. Er ist in der Basilika
St. Bonifaz in München begraben.
Text: In Anlehnung an Wikipedia
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